Anamnese, Einverständnis, Kundenkartei und Pflegehinweise für die gesamte apparative und manuelle Kosmetik. Jeder Bogen kennt die Kontraindikationen seiner Behandlung und fragt gezielt nach.

Für Kosmetik- und Tattoostudios
Jede Behandlung dokumentiert.
Jede Einwilligung auffindbar.
Daternus führt Anamnese, Aufklärung und Einwilligung auf dem iPad durch — von der Kundin selbst ausgefüllt, von der Behandlerin ergänzt, unterschrieben archiviert. Statt Zettel im Ordner ein Nachweis, den Sie in Sekunden wiederfinden.
- Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO
- Verarbeitung ausschließlich in Frankfurt
- AV-Vertrag für jedes Studio
- iPad, iPhone und Browser
Das eigentliche Problem
Der Bogen ist ausgefüllt. Nur findet ihn keiner mehr.
Dokumentiert wird in fast jedem Studio. Schwierig wird es erst, wenn zwei Jahre später jemand danach fragt — die Krankenkasse, eine Anwältin, die Aufsichtsbehörde. Dann zählt nicht, dass ein Bogen existiert hat, sondern dass er auffindbar, vollständig und unterschrieben ist.
Auf Papier
- Ordner pro Jahr, Suche nach Nachname — sofern richtig einsortiert wurde
- Übersprungene Felder fallen erst auf, wenn die Kundin längst gegangen ist
- Fotos liegen auf dem Studio-Handy, der Bogen im Schrank — verbunden ist nichts
- Gesundheitsdaten in einem Schrank, den jede Aushilfe öffnen kann
- Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO bedeutet: alles von Hand zusammensuchen
Mit Daternus
- Ein Kundendatensatz mit allem, was je unterschrieben wurde — in Sekunden geöffnet
- Pflichtfelder lassen sich nicht überspringen; Folgefragen erscheinen automatisch
- Vorher-/Nachher-Fotos hängen am Termin, nicht an einer Kamerarolle
- Antworten feldweise verschlüsselt; jede Mitarbeiterin sieht nur ihre Module
- Auskunft und Löschung: ein Datensatz, ein Export, nachvollziehbar protokolliert
Ablauf einer Behandlung
Vier Schritte — und der Nachweis liegt im Archiv.
Der Ablauf ist bewusst zweigeteilt: Erst füllt die Kundin ihren Teil selbst aus, dann übernimmt die Behandlerin. Dazwischen liegt eine Übergabe, die verhindert, dass jemand versehentlich im fremden Teil weiterblättert.
- 01
Kundin füllt aus
Das iPad wandert über den Tresen. Stammdaten, Anamnese und Aufklärung — in Deutsch oder Englisch, umschaltbar mitten im Bogen.
Kundin · am Gerät - 02
Unterschrift und Übergabe
Unterschrieben wird direkt auf dem Bildschirm. Danach sperrt eine Übergabe den Kundenteil; weiter geht es nur mit dem PIN der Behandlerin.
Kundin → Behandlerin - 03
Behandlerin ergänzt
Verwendete Produkte, Chargen, Einstellungen, Besonderheiten — dazu Vorher- und Nachher-Fotos, die am selben Termin hängen.
Behandlerin · am Gerät - 04
Archiviert und versendet
Alles wird zu einem PDF im Studio-Layout, landet im Kundendatensatz und geht auf Wunsch als Kopie an die Kundin.
Automatisch
Zwei Module, eine Plattform
Buchen Sie, was Ihr Studio wirklich macht.
Kosmetik und Tattoo sind getrennte Module mit eigenen Bögen, eigener Fachsprache und eigener Farbe. Wer beides anbietet, bekommt beides in einer App — mit getrennter Sichtbarkeit je Mitarbeiterin.
Aufklärung, Einverständnis und Behandlerdokumentation für Tätowierungen. Mit der Regelung für Minderjährige, Abfrage von Farben und Chargen sowie einem eigenen Studiostempel je Artist auf dem fertigen Beleg.
Im Alltag
Was Sie täglich davon haben.
Bögen, die mitdenken
Folgefragen erscheinen nur, wenn sie gebraucht werden. Antworten, die gegen eine Behandlung sprechen, werden im Bogen markiert — rot, wenn sie das Absenden tatsächlich sperren.
Kundenkartei mit Verlauf
Jede Kundin hat einen Datensatz: alle Termine, alle Bögen, alle Fotos, chronologisch. Beim nächsten Besuch ist die letzte Anamnese in zwei Handgriffen wieder da.
Fotos am richtigen Ort
Vorher-/Nachher-Aufnahmen entstehen in der App und hängen am Termin — nicht in der Fotomediathek eines privaten Handys. Offene Aufnahmen werden als Aufgabe angezeigt.
Archiv statt Ablage
Aus jedem abgeschlossenen Ablauf entsteht ein PDF im Layout Ihres Studios — mit Logo, Anschrift und Unterschriften. Aufbewahrt werden sie 10 Jahre, dann laufen sie automatisch ab.
Rollen und PIN-Sperre
Inhaberin und Mitarbeiterin sehen Unterschiedliches. Zwischen zwei Kundinnen sperrt ein PIN das Gerät, damit auf dem Tresen nie die Akte der vorigen Kundin liegt.
Deutsch und Englisch
Der Sprachumschalter sitzt in jeder Kopfzeile — auch mitten im Bogen. Denn dass eine Kundin kein Deutsch spricht, merkt man selten vorher.
Datenschutz
Gesundheitsdaten sind kein normaler Datensatz.
Was Ihre Kundinnen im Anamnesebogen ankreuzen — Medikamente, Erkrankungen, Schwangerschaft — fällt unter Art. 9 DSGVO. Daternus ist von der Datenbank an dafür gebaut, nicht nachträglich abgesichert worden.
Verschlüsselt bis auf Feldebene
Die Antworten der Bögen werden einzeln mit Cloud KMS verschlüsselt gespeichert. Wer die Datenbank läse, sähe, dass ein Bogen existiert — nicht, was darin steht.
Ausschließlich in der EU
Datenbank, Dateien und Anwendung liegen in Frankfurt am Main (europe-west3). Es gibt keinen Identitätsanbieter und kein Analysewerkzeug, an das Daten abfließen könnten.
Studios sind sauber getrennt
Jeder Datensatz trägt die Kennung seines Studios, und jede Abfrage filtert darauf. Ein Schreibvorgang ohne diese Kennung schlägt fehl — statt still im Datenraum eines fremden Studios zu landen.
Auch wir sehen sie nicht
Die Plattformverwaltung legt Studios an und sperrt sie — Einblick in deren Kunden- und Gesundheitsdaten hat sie nicht. Support-Zugriffe sind kurzlebig, rein lesend und werden protokolliert.
Preise
Pro Studio, nicht pro Bogen.
Unbegrenzt viele Kundinnen, Behandlungen und Dokumente. Bezahlt wird das Modul, das Sie brauchen — monatlich kündbar.
9,90€ / Monat
zzgl. USt. · bis 5 Mitarbeiterkonten
Alle Bögen und Einwilligungen für das Kosmetikstudio.
- Anamnese & Einwilligungen
- Kundenkartei mit Verlauf
- Foto-Dokumentation
- Archiv-PDF per E-Mail
- 5 Mitarbeiterkonten
19,80€ / Monat
zzgl. USt. · bis 15 Mitarbeiterkonten
Beide Module in einer App — für Studios mit Kosmetik und Tattoo.
- Kosmetik- und Tattoo-Modul
- Getrennte Sichtbarkeit je Mitarbeiterin
- Eigenes Branding im Archiv-PDF
- Newsletter-Einwilligungen
- 15 Mitarbeiterkonten
9,90€ / Monat
zzgl. USt. · bis 5 Mitarbeiterkonten
Aufklärung, Einverständnis und Behandlerdokumentation fürs Tattoostudio.
- Aufklärung & Einverständnis
- Minderjährigen-Regelung
- Studiostempel je Artist
- Archiv-PDF per E-Mail
- 5 Mitarbeiterkonten
Jährlich zahlen: 118,80 € bzw. 237,60 € — zwölf Monatsraten, eine Rechnung. Alle Tarife im Vergleich →
Häufige Fragen
Was Studios vor dem Umstieg fragen.
Brauche ich neue Geräte?
Nein. Daternus läuft im Browser sowie auf iPhone und iPad. Für den Ablauf am Tresen ist ein iPad am angenehmsten — die Kundin füllt darauf selbst aus und unterschreibt mit dem Finger. Ein vorhandenes Gerät genügt; ein zweites lohnt erst, wenn zwei Behandlungen gleichzeitig laufen.
Was passiert mit den Bögen, die wir schon auf Papier haben?
Die bleiben, wo sie sind — Daternus beginnt mit dem nächsten Termin. Es gibt keinen Stichtag, zu dem alles digitalisiert sein müsste. Bei der nächsten Behandlung wird die Anamnese ohnehin neu erhoben, und ab da läuft der Verlauf digital weiter.
Sind die Bögen rechtlich geprüft?
Die Bögen bilden die fachlich üblichen Inhalte ab: Anamnese, Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen, Kontraindikationen, Einverständnis und Pflegehinweise. Sie ersetzen keine Rechtsberatung.
Verantwortlich für die Inhalte bleibt Ihr Studio — Sie können die Texte an Ihre Verhältnisse anpassen. Was Daternus zusichert, ist die technische Seite: dass eine Einwilligung vollständig, unterschrieben, unverändert und wiederauffindbar gespeichert ist.
Wer ist datenschutzrechtlich verantwortlich?
Ihr Studio. Sie entscheiden, welche Daten erhoben werden und wie lange sie bleiben — Sie sind Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Daternus verarbeitet sie in Ihrem Auftrag und ist Auftragsverarbeiter.
Dafür schließen wir mit jedem Studio einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Er liegt beim Einrichten des Studios zur Annahme bereit, ohne Aufpreis.
Wie lange werden die Dokumente aufbewahrt?
Standardmäßig zehn Jahre — die übliche Frist, in der eine Dokumentation im Streitfall noch gebraucht wird. Danach laufen die Dokumente automatisch ab. Eine frühere Löschung auf Wunsch einer Kundin ist jederzeit möglich und wird protokolliert.
Was passiert, wenn wir kündigen?
Der Zugang bleibt lesend erhalten. Das ist Absicht: Nach dem Ende eines Abos entstehen keine neuen Bögen mehr, aber der Bestand muss abrufbar bleiben — sonst könnten Sie Ihren Auskunfts- und Aufbewahrungspflichten nicht mehr nachkommen. Ein vollständiger Export ist jederzeit möglich.
Können mehrere Mitarbeiterinnen gleichzeitig arbeiten?
Ja. Jede Mitarbeiterin hat ein eigenes Konto mit eigenem PIN, und Sie legen fest, welche Module sie sieht. In der Tattoo-Dokumentation erscheint dadurch auch der richtige Studiostempel auf dem Beleg — der der Artistin, die tatsächlich gearbeitet hat.
Wie bezahle ich?
Im Browser auf Rechnung. In der iOS-App über den App Store — dort gilt der Preis, den Apple für Ihr Land meldet, und die Verwaltung des Abos läuft über Ihre Apple-ID. Beide Wege schalten dieselben Module frei.
Richten Sie Ihr Studio in wenigen Minuten ein.
Registrieren, Studioangaben hinterlegen, Module wählen — danach ist der erste Bogen startklar. Vierzehn Tage kostenfrei, ohne Zahlungsdaten.
Bereits Kunde? Zur Anmeldung